Brandschutz

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Holz erfüllt strenge Brandschutznormen. Die SBS Elemente sind DIN EN 1995-1-2 zertifiziert.

Entgegen der landläufigen Meinung, erfüllt Holz alle Brandschutzanforderungen und kann bei richtiger Verarbeitung im Brandfall sogar sicherer sein, als herkömmliche Baustoffe.
Für den Brandschutz im Holzbau ist die richtige Planung entscheidend. Entsprechend der Gebäudeklassen 1 bis 5, die sich durch Höhe und Größe der Nutzungseinheiten ergibt, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen und auf landes- sowie kommunaler Ebene abgenommen werden.

Der Baustoff Holz ist in der DIN EN 13501-1 klassifiziert und als „Normal entflammbar“ D, E eigestuft. Nach der alten deutschen DIN 4102 gilt die weit verbreitete Baustoffklasse „B2“.  Durch die Abbrandrate von rund 0,8mm/min können alle Holzbauteile sehr einfach, durch Überhöhung des Querschnitts als brandgeschützte, tragende Bauteile eingesetzt werden. Von F30-F120 können somit alle Anforderungen im mehrgeschossigen Holzbau erfüllt werden.

Um das Holz vor Entzündung zu schützen und um die Brandausbreitung zu begrenzen, werden nicht brennbare Plattenwerkstoffe eingesetzt, insbesondere Gipsbauplatten wie Gipskarton-Feuer-Schutzplatten (GKF) oder Gipsfaserplatten. Gipsbauplatten eignen sich besonders gut, da das im Gips chemisch gebundene Wasser bei Brandeinwirkung ausgetrieben wird und infolge der Verdunstung für einen längeren Zeitraum kühlt. Es entsteht in Abhängigkeit von der Rohdichte und der Dicke der Platte ein zeitlich begrenzter Haltepunkt der Temperatur bei etwa 110 Grad Celsius, der die dahinter liegenden brennbaren Baustoffe vor Entzündung schützt. Der Flammpunkt von Holzbaustoffen liegt im vergleich bei 270 bis 300 Grad Celsius.